Wiedereröffnung eines Schifffahrtsmuseums in Rostock
Projektdetails
Wiedereröffnung eines Schifffahrtsmuseums in Rostock
Projektstatus: Abgeschlossen
Projektphasen und Arbeitsschritte
seit 2006
Grund des Engagements
Als traditionsreiche Hafenstadt an der Ostsee leistete sich Rostock lange Zeit zwei Museen rund um das Thema Schifffahrt. Als gespart werden musste, wurde eines, das seit den 60'er Jahren bestehende Schifffahrtsmuseum mitten in der Stadt, geschlossen. Drinnen lagerten weiter über 1.000 Ausstellungsstücke - weggeschlossen von der Öffentlichkeit. "Ein Unding" fanden mehrere Maritim-Fans und gründeten den Verein "Societät Rostock maritim e.V.". Das Museum ist inzwischen wieder geöffnet, nennt sich jetzt "maritime Begegnungsstätte" und soll zum Zentrum der Seefahrerfreunde in der Stadt entwickelt werden.
Wie wird finanziert?
Die Kosten für die Immobilie (z.B. Wachschutz, Gebäudereinigung, Versicherung/andere Nebenkosten) übernimmt die Stadt. Im Gegenzug muss der Verein für alle anderen Unterhalts – und Sanierungskosten (rund 15.000 Euro pro Jahr) aufkommen. Die Einnahmen ergeben sich zum einen aus den Eintrittsgeldern (Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1 Euro), zum anderen aus Spenden von Unternehmen und Privatpersonen. Die 24 über den zweiten Arbeitsmarkt Beschäftigten werden zu 90 Prozent von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt, für die anderen zehn Prozent sorgen Sponsoren. Zudem konnte der Verein mehrere Partner und Spender aus der freien Wirtschaft gewinnen.
Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?
Die Kooperation mit der Stadt Rostock ist wichtig, denn die Infrastruktur wird von ihr weitgehend miet – und betriebskostenfrei bereitgestellt. Da das Gebäude nach wie vor Eigentum der Stadt ist, trägt Rostock also auch die baurechtliche und sicherheitstechnische Verantwortung. Die Gebäudehaftpflicht wird von der Stadt getragen.
Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?
keine
Organisation
Organisationsform
Verein
Gründung
2006
Vorstand
Dr. Robert Rosentreter





