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Rettung des Freibades in Wuppertal-Eckbusch

Projektdetails

Rettung des Freibades in Wuppertal-Eckbusch



Projektstatus: In Umsetzung

Grund des Engagements

Im Jahr 1989 wurden die Schließungspläne für das Bad Eckbusch durch die Wuppertaler Stadtverwaltung bekannt. Dies erregte bei den Wuppertalern großen Zorn. So wurde eine Bürgerinitiative gegründet. Mehr als 2000 Unterschriften für den Erhalt wurden gesammelt, es wurde demonstriert und die Stadtratsparteien wurden mit Briefen bombardiert.

Da die Stadt einen möglichen Verhandlungspartner in Form einer Bürgerintiative nicht sonderlich ernst nahm, machten die Bürger ernst und gründeten einen Förderverein zum Erhalt des Bades. Nunmehr sah sich die Stadt gezwungen, auf die Angebote der engagierten Wuppertaler einzugehen.

Oberstes Vereinziel war die Attraktivitätssteigerung des Bades und die Senkung der Betriebskosten. Man schaffte Kinderspielgeräte, ein Sprungbrett und eine Kinderrutsche an. Es erfolgte die Sanierung der Umkleideräume und des Sanitärbereichs. Ein kleiner Kinderspielplatz wurde angelegt und ausgebaut.

Der Förderrverein sicherte der Stadt die zukünftig dauerhafte Übernahme des Kassendienstes, die Pflege der Grünanlagen und den Reinigungsdienst zu. Auch die Toiletten wurden durch die Vereinsmitglieder übernommen.

Nunmehr erfreut sich das Bad einer konstanten Beliebtheit und ist aus den Köpfer der Wuppertaler nicht mehr weg zudenken.


Rettung des Freibades in Wuppertal-Eckbusch

Wie wird finanziert?

Der Förderverein finanziert sich durch Spenden und weitere Einnahmen, durch Festivitäten und die Vereinszeitschrift. Dadurch kann der Förderverein mit einem Budget von ca. 20.000 Euro pro rechnen. Gelegentliche Finanzmittel der
Bezirksvertretung helfen, größere Projekte wie z.B. Pflasterarbeiten zu
realisieren. Seit sich der Verein beim Betrieb des Freibades engagiert, konnte die Kostendeckung um ca. 52 Prozent verbessert werden.




Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?

Die Stadtverwaltung Wuppertal stand dem Engagement der engagierten Bürger zunächst sehr skeptisch gegenüber. Das Bad blieb aber stets in städtischem Besitz. Der Förderverein arbeitet mittlerweile in enger Kooperation mit der Stadt. Die Stadtverwaltung schätzt das Engagement der Ehrenamtlichen erheblich. Durch die langjährige und zuverlässige Arbeit des Fördervereins konnten sich die "Macher" einen sehr positiven Ruf erarbeiten.


Waren Hürden zu überspringen - und welche?

Anfangs wurden die engagierten Bürger in einer eigens gegründeten Bürgerinitiative bei der Stadtverwaltung Wuppertal nicht ernst genommen. Doch dies änderte sich mit fortlaufendem Protest und der dazugehörigen Portion Mut. Eine weitere Hürde rollte auf das Freibad zu: Es wird dringend Nachwchs gesucht, der sich aktiv beim Weiterbetrieb des Freibades engagieren möchte.


Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?

Nein. Im Grunde wird versucht, alle anfallenden Arbeiten und die zu erledigenden Aufgaben durch die Vereinsmitglieder abzudecken. Zudem sind Unternehmen im Stadtteil Eckbusch gern bereit, bei Problemen auszuhelfen.


Organisation

Organisationsform

Verein


Gründung

1991


Vorstand

1. Vorsitzende Birgit Ansorg
2. Vorsitzende Edith Mühlhoff
Kassierer Frank Mühlhoff
Schriftführer Michael Heinz
Ressort Technik Jürgen Kleinsorge
Ressort Koordination Hildegart Müller-Sitt
Ressort Marketing Stephan Ansorg
Ressort Presse Ute Wickel
Ressort Öffentlichkeitsarbeit Thorsten Brinks


Zentrale Kontaktinformationen

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