Restaurierung von Denkmalen bei Karlstadt
Projektdetails
Restaurierung von Denkmalen bei Karlstadt
Projektstatus: Abgeschlossen
Projektphasen und Arbeitsschritte
2004
Grund des Engagements
Der 2,5 Kilometer lange, so genannte Kreuzweg, dessen Denkmale im Wald verstreut liegen, war von 1700 bis 1736 von Karlstädter Steinmetzen, Holzschnitzern und Kirchenmalern erschaffen worden. Wind und Wetter setzten den Kunstwerken im Laufe der rund 300 Jahre so zu, dass sie zur Jahrtausendwende kurz vor dem Verfall standen. Die dringend notwendige Sanierung konnte jedoch weder von der Kirchengemeinde, die sich bis dato um die Denkmale gekümmert hatte, noch von der Kommune, auf deren Grund die Stationen stehen, finanziert werden. Da "verkommen lassen" für den Karlstadter Bernhard Maier jedoch nicht in Frage kam, gründete er mit elf weiteren Bürgern den "St. Andreas Karlstadt e.V.". Seit 2004 läuft die Sanierung.
Wie wird finanziert?
Schätzungen zufolge würde die Sanierung des Kreuzwegs unter öffentlicher Leitung mit Ausschreibungsverfahren über eine Million Euro kosten. Der Förderkreis hat 250.000 Euro veranschlagt. Bis Ende 2006 werden Sanierungsarbeiten in Höhe von 95.000 Euro ausgeführt, wobei 45.000 Euro aus Geldspenden kommen und geschätzte 50.000 Euro aus Material- und Arbeitsspenden von Firmen sowie dem Einsatz der ehrenamtlichen Mitglieder.
Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?
Die Arbeiten an den denkmalgeschützten Kunstobjekten bedürfen einer regelmäßigen Abstimmung mit dem Bayerischen Amt für Denkmalpflege, das Klima ist durchweg positiv. Ansonsten erfordert das Projekt jedoch wenig Abstimmung mit den Behörden.
Waren Hürden zu überspringen - und welche?
Keine Hürden. Die beteiligten Institutionen, das sind das Bayerische Amt für Denkmalpflege, das Bischäfliche Bauamt, der Bürgermeister von Karlstadt sowie der Pfarrer von St. Andreas, haben dem Konzept sofort zugestimmt und sicherten Unterstützung zu - wenn auch keine finanzielle.
Welche Versicherungsfragen waren zu klären?
Für diejenigen, die freiwillig mitarbeiten, wurde über die Stadtverwaltung und die Dißzese eine Unfallversicherung abgeschlossen
Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?
wichtigste Berater ist das Amt für Denkmalpflege
Organisation
Organisationsform
Verein
Gründung
2002
Vorstand
Bernhard Maier, erster Vorsitzender des Vereins




