Nachhilfeunterricht für versetzungsgefährdete Kinder in Mannheim
Projektdetails
Nachhilfeunterricht für versetzungsgefährdete Kinder in Mannheim
Projektstatus: In Umsetzung
Projektphasen und Arbeitsschritte
seit 2004
Grund des Engagements
In Kinderheimen untergebrachten Kindern bieten Kommunen Nachhilfeunterricht an. Auch in Mannheim. Bis der Sparzwang hier einen Einschnitt brachte. Ab sofort kamen nur noch versetzungsgefährdete Kinder in den Genuss. Das war die Initialzündung für die Studenten Sinisia Toroman und Xenophon Dimopoulos. Sie gründeten den Vereins "Studenten - Initiative für Kinder e.V.", der jedem Heimkind, egal ob diese versetzungsgefährdet sind oder nicht, Nachhilfe gibt.
Wie wird finanziert?
Vor allem durch die zahlreichen Spenden von Unternehmen oder den Bürgern. Da das Projekt bundesweit einzigartig ist, wurde sogar Bundeskanzlerin Merkel darauf aufmerksam und spendete 5.000 Euro. Die Nachhilfelehrer leisten ihre Arbeit ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis, so dass umgerechnet eine Summe von 10.000 Euro pro Monat eingespart werden kann, wenn man davon ausgeht dass eine Stunde 30 Euro kosten würde. Um die anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten, sind die Ausgaben zunächst nur auf die Bereiche Mitgliederrekrutierung und Fortbildung konzentriert. Inzwischen sind die Kosten durch die enormen Spendenaufkommen abgedeckt.
Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?
Auch wenn der Verein zum größten Teil auf Eigeninitiative basiert, ist es unumgänglich, ein gutes Verhältnis zu den Behörden zu haben, denn sie vermitteln die Kontakte zu Kommunen, Medien und lokalen Unternehmen, die eventuell einen potenziellen Spender darstellen könnten. Die Rathäuser und Unternehmen sind auch wichtig für die Öffentlichkeitsarbeit, da sie dem Projekt zu einem höheren Bekanntheitsgrad verhelfen.
Waren Hürden zu überspringen - und welche?
Der Erfolg des Projektes spornt dazu an, auch in anderen Regionen tätig zu werden. Prinzipiell eine gute Idee, die Gefahr der Verselbstständigung einzelner Regionen ist jedoch groß. Um eine Expansion tatsächlich zu realisieren, müssten dementsprechend auch zahlreiche Spendengelder zur Verfügung gestellt werden, was jedoch eine zunehmende Abhängigkeit von Dritten zur Folge hätte. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Sponsoren irgendwann weg brechen. Der Verein versucht dem entgegenzuwirken, indem möglichst viele Partnerunternehmen zur Mitarbeit bewegt werden.
Organisation
Organisationsform
Verein
Gründung
2004
Vorstand
Sinisa Toroman(Student), Xenophon Dimopoulos (Student)




