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Das Musterbad von Sachsenheim

Projektdetails

Das Musterbad von Sachsenheim



Projektstatus: In Umsetzung

Projektphasen und Arbeitsschritte

Seit 2004


Grund des Engagements

Mit rund 60.000 Besuchern im Jahr gehörte das Freibad zu den beliebtesten städtischen Einrichtungen. Doch die prekäre Haushaltslage ließ die freiwilligen Leistungen der Kommune auf den Prüfstand kommen. Die Verwaltung konnte sich den jährlichen Zuschuss von 355.000 Euro nicht mehr leisten und so sollte das Bad geschlossen werden.

Um dies zu verhindern, bildete sich aus einer Gruppe engagierter Sachsenheimer Bürger ein Trägerverein zur Erhaltung und Betreibung des Sachsenheimer Schlossfreibades. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie entwickelte der Trägerverein ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept, welches den dauerhaften Betrieb des Sachsenheimer Schlossfreibades sicher stellen sollte.

Die Idee: Durch Einbeziehung der Bürger in eine Mitgliedschaft eine solide finanzielle und ideelle Basis zum Erhalt des Freibades schaffen. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen, mittlerweile kann man auf 1.300 Mitglieder verweisen.

Schnell wurde realisiert, dass mit der Mitgliedschaft handfeste Vorteile wie verlängerte Schwimm- und Badezeiten sowie die kostenlose Teilnahme am angeboteten Sportprogramm verbunden waren. Zudem konnte noch finanzieller Beitrag zum Erhalt des Freibades geleistet werden. Durch vertragliche Vereinbarungen mit der Sachsenheimer Stadtverwaltung wurde die Zusammenarbeit geregelt.

Nachdem die Saison 2004 unter der neuen Trägerschaft organisatorisch und verwaltungstechnisch gemeistert wurde, konzentrierte sich der Verein in der Saison 2005 und 2006 auf die Erhöhung der Badekomforts und der Attraktivität des Freibades. Neben dem weiteren Ausbau des angebotenen Sportprogrammes und der Vereinsaktivitäten, wie Sonntagsfrühstück, Stammtisch, Wanderwochenden u.s.w. wurde vor allem auch in die bauliche Substanz investiert.

Es wurde eine moderne Heiztherme - die kostengünstiger und energiesparender das Freibadwasser auf die garantierten 23° C erwärmen soll - angeschafft. Auch die Sanitärbereiche bedurften einer dringenden Generalüberholung. Freiwillige Helfer stemmten ein Großteil der anfallenden Arbeiten und trugen so zu überschaubaren Kosten bei. Die Saisonkarteninhaber pendeln sich zwischen 600-700 ein. Im Schnitt wurden ca. 60.000 Besucher gezählt.

Großzügige Spenden aus der Bevölkerung und ansässiger Unternehmen erlauben einen Kindertraum wahr werden zu lassen. Im Spielebereich konnte in diesem Jahr die Pinta ihre Segel hissen. Ein Spielgerät, das vor allem auch den Charakter eines Familienbades unterstreichen soll.

"Wir geben unser Bad nicht mehr her", sagt Armin Geiger, Vorsitzender des Trägervereins. Die Gemeine ist begeistert. Die Ehrenamtlichen sorgten allein in den letzten drei Jahren für eine Haushaltsersparnis von 278.500 Euro! Das kann sich sehen lassen.


Das Musterbad von Sachsenheim

Wie wird finanziert?

Den Löwenanteil für die Finanzierung des Bades tragen die Vereinsmitglieder. Immerhin 1.300 Mitglieder tragen so zu einer soliden Finanzierung bei! Auch der Einzelkartenabsatz ist von hoher Bedeutung. Die Gemeinde Sachsenheim stellt jährlich 125.000 Euro zur Verfügung, langfristig sollen es nur 80.000 Euro sein. Vor der Freibad-Übernahme kostete das Bad die Stadt rund 355.000 Euro im Jahr. Zudem tragen zahlreiche Sponsoren und die vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden dazu bei, dass sich der Freibadbetrieb solide finanzieren lässt.


Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?

Die Kooperation mit der Gemeinde Sachsenheim verläuft in einem freundschaftlichen Verhältnis. Die Gemeinderat und die Verwaltung wissen um die Arbeit der Ehrenamtlichen und sind voll des Lobes. In den vergangenen drei Jahren haben die Ehrenamtlichen mit Ihrer Arbeit im Freibad den städtischen Haushalt um rund 278.500 Euro entlastet. Besser geht es nicht!


Organisation

Organisationsform

Verein


Gründung

2004


Vorstand

Vorstand: Armin Geiger, Axel Griesbaum, Theodore Breuker
Beirat: Hans Stroh, Jule Scharf-Kohut, Peter Haas, Sabine Keim, Harald Krempel, Ingrid Fromberger, Markus Türk, Karin Maurer, Maria Henning, Jan Trost, Andreas Kotzmann


Zentrale Kontaktinformationen

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