Das Freibad von Weiler
Projektdetails
Das Freibad von Weiler
Projektstatus: In Umsetzung
Projektphasen und Arbeitsschritte
seit 1994
Grund des Engagements
Das Bad, das auch schon für den Schulsport genutzt worden war, kam in die Jahre. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Hygiene und Umweltschutz. Konkret wurde eine bis dato nicht vorhandene Umwälzanlage für das 25 mal 8 Meter kleine Becken fällig, für runde 300.000 Mark. Das sei nicht zu stemmen, hieß es aus der Gemeindeverwaltung, das Bad solle deshalb zugeschüttet werden. Aber die Ratsherren hatten die Rechnung ohne die Bürger gemacht, die liefen gegen diesen Plan Sturm und brachten den Förderverein ins Gespräch. Nach seiner Gründung wurde er erst einmal in Teilbereichen tätig, sanierte beispielsweise die sanitären Anlagen, bis er 1993 den Badbetrieb vollständig übernahm.
Wie wird finanziert?
Über den Daumen 20.000 Euro kostet der Badebetrieb pro Jahr. Bei 100 Saisontagen kommen jährlich im Schnitt 8.000 Euro aus Eintrittsgeldern zusammen (1,50 Euro für Erwachsene), 3.000 bis 4.000 Euro aus den Mitgliedsbeiträgen, der Rest aus Geld- und Sachspenden des Gewerbevereins, einzelner Banken und der Kommune. Zudem bringt der Pachtvertrag für den Kiosk Geld ein.
Der Vereinsvorstand trifft sich acht Mal im Jahr, insgesamt werden etwa 3.000 Stunden ehrenamtlich geleistet. Setzt man einen Stundensatz von 35 Euro an, so sind das über 100.000 Euro.
Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?
Der Gemeinde gehört das Areal, zudem beteiligt sie sich am Betrieb mit Sachleistungen, zahlt beispielsweise das Wasser für das Becken. Ansonsten verfährt der Verein wie folgt: Die tun uns nix. Und wir wollen nicht all zu viel von denen.
Welche Versicherungsfragen waren zu klären?
Alle im Bad tätigen Vereinsmitglieder sind über den Verein haftpflichtversichert. Eine Unfallversicherung wird nur für größere Festivitäten abgeschlossen.
Organisation
Organisationsform
Verein
Gründung
1991
Vorstand
Gisela Mahr (Vorsitzende)



