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Betrieb des "van Ameren Bades"

Projektdetails

Betrieb des "van Ameren Bades"



Projektstatus: In Umsetzung

Projektphasen und Arbeitsschritte

Seit 1993


Grund des Engagements

Der „Förderverein van Ameren Bad" wurde 1993 von tatkräftigen Emder Bürgern gegründet, als die Stadt Emden das städtische Freibad wegen fehlender finanzieller Mittel schließen wollte. Tausende Unterschriften wurden gesammelt und 750 eingetragene Mitglieder bildeten den Verein zum Erhalt des Bades im ersten Jahr seines Bestehens.

Doch nicht die Kommune sollte das Freibad weiter betreiben.
Nein! Die Emder Bürger nahmen es selbst in die Hand. Im Frühjahr 1994, nach
langer und schwieriger Überzeugungsarbeit gegenüber Verwaltung und Politik,
konnte der Verein einen befristeten Zeitvertrag mit der Stadt Emden abschließen und das Bad in eigener Regie eröffnen. Mittlerweile erstrahlt das Bad in neuem Glanz. Es wurden bereits über 900.000 Euro aus eigenen Mitteln aufgebracht und ca. zehntausend ehrenamtliche Helferstunden pro Jahr geleistet, um das Bad für die Gäste noch attraktiver zu gestalten.

„75.000 Badegäste in diesem Jahr geben uns die Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben. Durch die Initiative unserer Mitglieder ist das Bad schöner als je zuvor.“ so der Finanzvorstand Johann Wilts. Doch auf dem Geleisteten will man sich nicht ausruhen. Die Ehrenamtlichen sind stets bemüht, über neue Ideen und Investitionen die Attraktivität des Bades auszubauen. Ganz im Sinne der jungen Familien, die es vermehrt ins Bad an der Kesselschleuse zieht.


Betrieb des "van Ameren Bades"

Wie wird finanziert?

Der Betrieb des Bades finanziert sich ohne einen einzigen Euro aus der Staatskasse! Darauf sind die ehrenamtlichen Badbetreiber besonders stolz. Dies impliziert auch, dass von kommunaler Seite keine Mitsprachemöglichkeiten bestehen.

Der Bäderbetrieb wird ausschließlich durch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Werbeverträgen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen, zusammen mit einer sorgfältigen Haushaltsführung gewährleistet.

Zudem ist man stets bemüht, mit besonderen Veranstaltungen wie Openair Filmabende, Modenschauen, Mittsommernachtsfesten, Nachtschwimmen, Kinderfesten, Zeugnisschwimmen und Jazz-Frühstücken die Attraktivität zu steigern und die Einnahmenseite zu verbessern.

Nur so konnte aus dem einstigen Wagnis ein grundsolider und unabhängiger Verein werden.


Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?

Eine Kooperation mit der Kommune findet nicht statt. Der Förderverein handelt autark und dies sehr erfolgreich. Die Ehrenamtlichen sagen: „Wir lassen uns nicht reinreden und das ist auch gut so!“


Waren Hürden zu überspringen - und welche?

Da man von Beginn an enorm viele Emder Bürger und engagierte Badliebhaber hinter sich wusste, konnten vermeintliche Hürden umgangen werden. Die Politik und die Verwaltung sahen sich einem starken Team gegenüber, das genau wusste, was es wollte.


Wurde in Hoheitsrechte Dritter eingegriffen?

Nein, das Bad an der Kesselschleuse und das dazu gehörige Grundstück gehören weiterhin der Stadt Emden. Der Förderverein hat das Bad und dessen Betrieb im Jahr 1994 durch einen Überlassungsvertrag über 15 Jahre übernommen. Dieser Vertrag konnte nun kurzfristig um weitere 15 Jahre verlängert werden.


Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?

Nein, externe Beratungen wurden nie in Anspruch genommen. Durch die Vielfalt in der Mitgliederstruktur sind Experten für jedes Thema vorhanden. So können die meisten Probleme innerhalb des Fördervereins bewältigt werden.


Organisation

Organisationsform

Verein


Gründung

1993


Vorstand

1. Vorsitzende Jörg Thoma
2. Vorsitzende Gudrun Schöttes
Finanzen/Mitgliederverw./Internet Johann Wilts
Technik Peter Kurzak
Schriftführerin Nicola Fritzen
Pressesprecherin Sonnhild Pallesen
Marketing Helmut Ehrenreich


Zentrale Kontaktinformationen

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