Betreiben der ehemals kommunalen Büchereien in Engelskirchen
Projektdetails
Betreiben der ehemals kommunalen Büchereien in Engelskirchen
Projektstatus: In Umsetzung
Projektphasen und Arbeitsschritte
2004 (Schließung im Mai - Wiedereröffnung im Oktober)
Grund des Engagements
Die kommunalen Bibliotheken wurden aus haushaltspolitischen Gründen von der Gemeinde Engelskirchen geschlossen - nicht aus Gründen eines mangelnden Leseinteresses. Weil das so war, wollten Doris Steinbach und andere Engelskirchener den Betrieb aufrecht erhalten. Im Verein "Büchereien für Engelskirchen e.V." lag dafür der einzige Weg. Gesagt, getan.
Wie wird finanziert?
Rund ein Drittel der rund 120 Vereinsmitglieder ist aktiv am Vereinsleben beteiligt. Die Kommune stellt dem Verein die notwendigen Räumlichkeiten miet – und betriebskostenfrei zur Verfügung und überweist dem Verein jährlich 10.000 Euro für Neuanschaffungen. Regelmäßig wird auch ein Bücherflohmarkt organisiert, dessen Einnahmen ebenfalls dem Erhalt der Büchereien zu Gute kommen. Die Vereinsmitglieder selbst zahlen pro Jahr 12 Euro. Im bereits dritten Jahr nach der erfolgreichen Wiedereröffnung haben ca. 200 Bürger einen Nutzerausweis. Für zehn Euro jährlich können sie das breite und aktuelle Angebot der Büchereien nutzen. Spenden von Unternehmen, Privatpersonen und anderen Vereinen, sind eine weitere Säule.
Waren Hürden zu überspringen - und welche?
Das Projekt wurde innerhalb nur eines halben Jahres erfolgreich auf die Füße gestellt. Da jedoch der Verein in kompletter Eigenregie eine eigentlich kommunale Aufgabe verwalten wollte, gab es zunächst große Skepsis seitens der Verwaltung. Schließlich war sicherzustellen, dass die Dienstleistungen auch nachhaltig gewährleistet werden können.
Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?
Der Verein kooperiert mit Buchhändlern aus der Region, die ihrerseits einen Nutzen aus einem lesefreudigen Publikum ziehen.
Organisation
Organisationsform
Verein
Gründung
2004
Vorstand
Doris Steinbach





