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Bedarfsorientierte Straßenbeleuchtung in Lemgo

Projektdetails

Bedarfsorientierte Straßenbeleuchtung in Lemgo



Projektstatus: In Umsetzung

Projektphasen und Arbeitsschritte

2006


Grund des Engagements

Nach einem Ratsbeschluss wurde die Straßenbeleuchtung in Lemgo bereits um 22:30 abgeschaltet, 60 Minuten früher als vorher... Der Nach-Hausse-Weg - insbesondere für Kinder - fand damit oft im Dunkeln statt. Um auch nach halb Elf Uhr Licht zu schaffen, wurde das Konzept "Dial 4 Light" entwickelt, welches es ermöglicht, je nach Nachfrage Licht auf bestimmten Straßenzügen zu schaffen, ganz egal zu welcher Zeit. Bei "Dial 4 Light" handelt es sich um eine Geschäftsidee. In den hiesigen Beispielkanon wurde das Projekt dennoch aufgenommen, weil der Ausgangspunkt eine Einschränkung der durch die Kommune zur Verfügung gestellten Dienstleitungen war.


Bedarfsorientierte Straßenbeleuchtung in Lemgo

Wie wird finanziert?

Die Nutzungsgebühren für den Einzelnen betragen für 15 Minuten Licht rund 50 Cent. Der geschäftliche Gewinn soll hauptsächlich aus der breiten Masse der potenziellen Nutzer hervorgehen. „Dial 4 Light“ ist lediglich ein Zusatzangebot, welches seine Legitimation in einem erweiterten kommunalen Service für die Bürger versteht. Ein größerer Spareffekt kann für die öffentlichen Haushalte daraus nicht gezogen werden.


Wie wird mit der öff. Verwaltung kooperiert?

Die Kooperation mit den Lemgoer Stadtwerken ist bei diesem Projekt das A und O. Nachdem über das Problem der Straßenbeleuchtung diskutiert wurde, bot die Geschäftsführung der Stadtwerke ganz spontan ihre Unterstützung an und engagiert sich in Kooperation mit dem Werbetreibenden Dieter Grote.


Waren Hürden zu überspringen - und welche?

Keine, jedoch könnte zum Problem werden, dass Gemeinden nun auf die Idee kommen, das Licht fortan komplett abgeschaltet zu lassen, so dass die Bürger jedes Mal für das Einschalten zahlen müssen. Demnach müssten sie doppelt zahlen, einerseits über ihre Steuern und andererseits über die Gebühren. "Dial 4 Light" soll jedoch lediglich als eine Zusatzoption, für die Städte nach Abschalten der Straßenbeleuchtung verstanden werden.


Wurden externe Berater zu Rate gezogen - und welche?

Dieter Grote und die Stadtwerke wurden von unterschiedlichen Experten beraten.


Organisation

Organisationsform

patentiertes Projekt


Gründung

2006


Vorstand

Frank Bräuer (Stadtwerke Lemgo), Dieter Grote


Zentrale Kontaktinformationen

Kommentare

wihe schrieb am 20.01.2008:

Eine Erweiterung der Idee beschreibt eine Firma RED_i_POINT. Hier soll es auch ohne zusätzlichen Nutzereingriff möglich sein, dass Licht individuell zu regeln. So würde sich das System auch gezielt - neben Stadt-Randbezirken - auch direkt in Innenstädten einsetzen lassen.


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