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Badespaß im Höfinger Bädle

Projektdetails

Badespaß im Höfinger Bädle



Projektstatus: In Umsetzung

Grund des Engagements

Das Höfinger Freibad wurde in den 1920er-Jahren vom Höfinger-Arbeiter-Sängerbund in Eigenarbeit gebaut und finanziert. Nach dem Krieg wollten die noch lebenden ehemaligen Mitglieder des Höfinger-Arbeiter-Sängerbundes eine Neugründung wagen. Vermutlich aus Sängermangel gründete man stattdessen „Die Naturfreunde e.V.“ und brachte die zerfallene Anlage wieder in einen guten Zustand, so dass das Bad 1950 wiedereröffnet werden konnte.

Im Vertrag über die Eingemeindung Höfingens in die Stadt Leonberg von 1975 wurde vereinbart, dass die Badeanlage, verbunden mit einer gründlichen Renovierung, von der Stadt Leonberg weiterbetrieben wird. Das Grundstück pachtete die Stadt von den „Naturfreunden e.V.“.

Als nun im Jahr 1977 das Freibad in städtischer Regie weitergeführt wurde, mussten umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Nach umfangreichen Untersuchungen über die technischen Möglichkeiten der Sanierung des bestehenden Beckens und der Finanzierbarkeit, kam man schließlich zu einer Lösung, die mit einem Kostenaufwand von ca. 2,5 Mio. DM verwirklicht wurde.

Da das Becken, so nahe an der "Glems" gelegen, bei Sommerunwettern immer wieder überschwemmt wurde und es zudem im Schatten des Nordhanges der Glems lag, beschloss man, das Bad zu verlegen. Rechtzeitig zu den Sommerferien 1983 wurde die Neuanlage des Höfinger Freibades ihrer Bestimmung übergeben.

Noch hatte die Stadt Leonberg Geld, aber dies änderte sich schnell. Deshalb wurde laut über eine Schließung des Höfinger Freibades nachgedacht.

Die Kommunalwahl 1999 verhinderte noch einmal die Umsetzung des Gedankens in die Tat. Bei den Beratungen über den Haushalt 2003 redete der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Klartext: Das Bädle, wie es umgangssprachlich immer hieß, wird geschlossen, der Abmangel sei zu groß, für die Stadt nicht mehr tragbar.

Die damalige Höfinger Rechtsanwältin und Ortschaftsrätin Karin Schuster-Streicher hatte dann zunächst die Idee, den Bürgern verbindliche Optionen auf Dauerkarten für das Freibad anzubieten, um damit der Stadt zu signalisieren, dass im folgenden Jahr Einnahmen in bestimmter Höhe gewährleistet seien. Einige Bürger nahmen dieses Angebot auch an. Doch die Stadt wollte von dieser Idee nichts wissen!

Die SPD-Fraktion wagte sich in die Stadtteile, um für die Streichungsmaßnahmen bei den Bürgern um Verständnis zu werben. Bei den Treffen, die sehr gut besucht waren, zeigten sich die Höfinger geschlossen, und versprachen, einem von Stolle vorgeschlagenen Trägerverein für das Freibad, den Rücken zu stärken.

Anfang Dezember 2003 wurde in einer Ortschaftsratssitzung der Verein gegründet, der bis heute besteht und mittlerweile über 3.300 Mitglieder hat: BÄDLE e.V.

Seitdem ist das Bädle ein Vereinsbad. Daher kann es nur von Vereinsmitgliedern besucht werden.


Badespaß im Höfinger Bädle

Wie wird finanziert?

Finanziert wird das Bad Dank der Spenden zahlreicher Sponsoren sowie der Hilfe der 3.300 Vereinsmitglieder.


Organisation

Organisationsform

Verein


Gründung

Dezember 2003


Vorstand

1. Vorsitzender Axel Schweizer
2. Vorsitzender Werner Steiner
Schriftführer Ralf Janetschek
Kassier Anke Rieger
Beisitzer Alexander Frischmann
Beisitzer Martina Eitner
Beisitzer Ulrike Schmidt-Habermann






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